Archiv der Kategorie Ärgernis

was mich letztes Jahr ziemlich genervt hat, war, dass ich in regelmäßigen Abständen krank wurde. Also so mit Husten, Erkältung und dem ganzen Kram. Ich habe meinen Körper genau so behandelt wie die letzten Jahre auch, aber vielleicht muss ich doch mal anfangen, einen Tick aufmerksamer zu werden – ich bin ja ziemlich unempfindlich was Kälte angeht, aber mein Körper scheint das nicht mehr so zu sehen. Passt auch alles ganz gut zu den Neujahrsvorsätzen, die ich mir nie gemacht habe. Musste ich damals auch noch nicht. Da saß ich neben den ganzen Grippekranken mit ihren verrotzen Taschentüchtern und hab mir ins Fäustchen gelacht, weil die Viren voll nicht auf mich abgefahren sind.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag hab ich mir ja tollen Husten und eine Erkältung eingefangen, die urplötzlich kam. Die Erkältung war dann nach drei Tagen auch wieder weg, aber der Husten blieb irgendwie. Auch nachdem ich den Prospan-Hustensaft aus Efeu-Extrakt literweise in mich reingekippt hatte.
Seit gestern Abend hat es wieder vermehrt angefangen mit dem Husten, heute kamen dann auch diese ganzen Erkältungsfaktoren wieder dazu. Hab erst mal zwanzig Stunden durchgeschlafen, weil ich so matt war, aber gebracht hat das recht wenig, abgesehen davon ist das mit dem normalen Schlafrhythmus auch wieder Vergangenheit.

Und jetzt sitz ich da, um halb eins mitten in der Nacht, total krank, und habe keinen, der mich bemuttert und schreibe einen Beitrag übers Kranksein. Bah. Bitte ein Mal Mitleid.

Gedenktag des Tages: Dreikönigsfest.

***

Ich bin krank.

6. Januar 2010 um 00:26 Uhr

Ärgernis

29

Gefällt mir! (3 Lesern auch schon.)

Loading ... Loading ...

Aua

hier seht ihr, wie ich in dominanter Pose unseren Hund bedrohe, der sich freut, weil sich jemand um ihn kümmert. Ach, armer Snoopy.

Dabei hatte er das Wochenende so viel zu tun, wir hatten nämlich Gäste aus der Schweiz („od‘r?“), weil der Musikverein aus dem Dorf eine Art Freundschaft mit einer schweizer Kapelle pflegt („od‘r?“). Und weil mein Vater eben auch Mitglied vom Musikverein aus dem Dorf ist, kam das so zustande („od‘r?“). Die hatten sogar jemanden in der Kapelle, der eine Fahne hält („od‘r?“). Die ganze Zeit (ok, irgendwann saß er eben da, aber mit Fahne!) – dass dem der Arm nicht abgefallen ist („od‘r?“)!1

Ich habe übrigens zwei Euro verloren, als ich wettete, dass meine Schwester nicht zu einem der Schweizer gehen würde und fragen: „Wer hat’s erfunden?“ Na ja, sie hat es trotzdem gemacht, und ich musste mir das Geld leihen, um es ihr zu geben. Ich war nämlich bis dato restlos pleite.

Am Ende des Abends konnte sie den schweizer Akzent besser als so mancher Schweizer.
Den ganzen Beitrag lesen »


  1. Die Schweizer hängen übrigens, falls ihr es noch nicht wusstet, nach jedem Satz ein „od‘r?“ hinzu.

***


ihk

bin überhaupt gespannt, ob das die Leute hinbekommen, die erste Prüfung für Mediengestalter nach neuer Verordnung ordnungsgemäß auszuführen.

Da fängt es schon an. Aber immerhin hab ich noch genügend Zeit, mein Berichtsheft zu schreiben. -.-

Gedenktag des Tages: Nationalfeiertag in Ungarn.

***

Schreiben von der IHK

23. Oktober 2009 um 14:04 Uhr

Ausbildung/Berufsschule, Kurz & knackig, Ärgernis

7

Gefällt mir! (2 Lesern auch schon.)

Loading ... Loading ...

Urheberrecht

ein weiterer Grund, weshalb ich niemals studieren möchte: weil man sich ständig einen ganzen Haufen Scheiße an Fachtheorie in sich reinpauken muss, den man a) entweder eh nie mehr braucht oder b) schon am nächsten Tag wieder vergessen hat. Weitere Themen für die Abschlussprüfung neben dem Urheberrecht sind für meine Fachrichtung (Gestaltung und Technik) unter anderem: Informationsgrafiken, Datenschutz, Online-Formulare, Druckschwierigkeiten, Layout-Frameworks und Bilddateiformate. Wenn ich das so lese, geht mir voll einer ab.

Ich dachte mir, da ich es abends wohl kaum schaffe, mich aufzuraffen und zu lernen, mach ich das nun auf Arbeit, wenn ich Leerlauf habe. Schließlich fängt das alles ja schon in drei Wochen an (und das ist dann nicht mal der fachtheoretische Teil, sondern der allgemeine, den muss ich mir auch noch anschauen, brrrr). Na ja, ein kleiner Trost ist ja, dass der theoretische Teil nur fünfzig Prozent zählt, weil es ja noch den praktischen gibt.
Bin überhaupt gespannt, ob das die Leute hinbekommen, die erste Prüfung für Mediengestalter nach neuer Verordnung ordnungsgemäß auszuführen. Ich erinnere mich noch mit Schrecken an die Zwischenprüfung. -.-

Ansonsten bin ich in letzter Zeit abends so groggy, dass ich gestern schon um halb neun überlegt habe, ins Bett zu gehen (!). So richtig ins Bett bin ich dann um halb zehn, aufgewacht wieder um Mitternacht, weil sich mein auf der Heizung (!) mit Tesa Powerstrips befestigtes Regalbrett (mit Ventilator drauf)12 wohl losgelöst hat und krachend zu Boden stürzte. Ich habe den Schock meines Lebens bekommen, dann die Befürchtung, tausend Macken in den Laminat gehauen zu haben, die man aber nicht sieht, weil das Bett neben der Heizung steht (puh).
Darauf hin, habe ich im Halbschlaf (ja, sogar im Halbschlaf reiße ich die coolsten Aktionen) das Brett wieder auf die Powerstrips beziehungsweise die Heizung draufgelegt und hab weitergeschlafen, bis es zwei Stunden später wieder runtergekracht ist. Bis heute Morgen war ich der festen Überzeugung, dass es der Ventilator war, der ein zweites Mal herabstürzte, bis ich merkte, dass es doch das Brett war, weil der Ventilator noch auf dem Bett lag. (Äääh?)

Meinen Schlaf wünsche ich gerade niemandem: todmüde, aber kaum fähig, einzuschlafen. Hallelujah es ist kein Stuhl da3, ich brauche eine Neuinstallation.

Gedenktag des Tages: Trafalgar Day.


  1. Befestigt von irgendeinem vor mir hier wohnenendem Mitbewohner. Welcher Mensch kommt denn auf die Idee, so etwas zu machen?
  2. Jaaa, ich weiß, ich hätte den Ventilator natürlich schon längst wegräumen können, dann hätte es weniger Macken und Lärm gegeben – schließlich braucht man den um die Jahreszeit ja nicht mehr. :kls
  3. Och Jenny, jetzt reicht es aber auch mit den Fußnoten und den schlechten Witzen!

***


seit neuestem gehöre ich zu den fünfzehn bis fünfundzwanzig Prozent der Menschen in Deutschland, die keinen Milchzucker vertragen. Damit gehöre ich jetzt zur Randgruppe und weine bitterlich.

Bis hin zur Diagnose und Feststellung war es ein weiter Weg, denn die Ärzte, die ich hier in der Heimat aufgesucht habe, waren alles andere als kompetent. Als ich als erstes zu meinem Hausarzt bin, ihm erzählt habe, ich hätte Magenbeschwerden, und er mir darauf alle möglichen Magen-Krankheiten aufgezählt hat, habe ich einfach mal selbst die Initiative ergriffen und gemeint, es könnte ja Laktoseintoleranz sein. Zwei meiner Geschwister leiden auch daran, daher lag es jetzt nicht so fern, mal nachzufragen. Ich wurde daraufhin hin zum Internisten überwiesen.
Dort las er einfach auf der Überweisung den Verweis auf die Laktoseintoleranz, fragte nicht weiter nach Beschwerden, Essgewohnheiten oder sonstiges, sondern ließ einfach den Test machen. Also mal abgesehen davon, dass der Test jetzt positiv ist, hätte ich ja alles haben können. Wozu gehe ich eigentlich zum Arzt? Heute Morgen war ich noch mal dort zur Nachbesprechung, und er konnte mir weder beantworten, wie stark das jetzt bei mir ausgeprägt ist noch wie viele Tabletten ich denn von den Lactrase-Tablettennehmen müsste, falls ich mal ein Stück Käse essen wollte. Abgesehen davon glaube ich kaum, dass mir ein Arzt dazu raten würde, komplett auf Milchprodukte zu verzichten. Gibt ja heute allerlei laktosefreie Produkte und Zeug, mit denen man den Verzicht umgehen kann.

Na ja, immerhin wurde es jetzt festgestellt, und ich weiß, was der Grund meiner Magenbeschwerden war. Seitdem ich darauf verzichte oder die Lactrase-Tabletten nehme, geht es echt gut. Ist natürlich ein Stück mehr Lebensqualität.

***

Hallo, Laktoseintoleranz.

8. Oktober 2009 um 08:15 Uhr

Retrospektive, Ärgernis

22

Gefällt mir! (5 Lesern auch schon.)

Loading ... Loading ...