Archiv der Kategorie Bla... Bla... Bla...

Schuhe, schon wieder.

freunde der Schneeflocken – wie geahnt, wurde ich jetzt auch richtig krank, top. Am Mittwoch hat’s voll reingehauen, so richtig schön Halsschmerzen und mächtig viel Rotz, das glaubt ihr gar nicht. Das Schöne am Kranksein aber ist ja, wenn man eine Konsole hat, den ganzen Tag vor dem Fernseher, eingemummelt in eine Decke, so richtig schön zocken kann. Hab nach dem letzten Besuch daheim die Game Cube meines Bruders mitgenommen mit „Zelda – Twilight Princess“, und schon neun Stunden dafür verbraten und bin nicht mal durch den Waldschrein. Mein Bruder meint, ich sei eine Lusche, ich sage, mein Bruder soll mal gegen mich Tetris spielen.

Bis Montag bin ich hoffentlich wieder gesund, ist nämlich gar nicht schön, wenn man eine schwangere Kollegin im siebsten Monat hat, die bei jedem Husten und Rotzeln mit dem Typometer auf einen einschlägt und schreit: „ICH HAB JETZT KEINE LUST, KRANK ZU WERDEN!“ Überhaupt weiß ich jetzt sehr viel übers Schwangersein, Kinderkriegen und so. Schließlich wurde der andere Kollege vor kurzem auch Vater, und nannte sein Kind Paul. Am Anfang fand ich Paul echt gruselig, inzwischen finde ich Paul total toll. Paul. Wer ist eigentlich Paul. Paul der Gaul. Paul, halt’s Maul. (Mhm, ans Erstklässler-Mobbing haben die Eltern da nicht gedacht, aber diese Auf-Namen-Reim-Phase sollte ja schnell vorbei gehen.)
Die Kollegin erzählte mir viele Dinge, die ich ganz interessant fand, und Dinge, die ich so nicht wissen wollte, zum Beispiel, dass sich der Muttermund bei jedem Husten etwas mehr geöffnet hat und so was. Deswegen will sie auch nicht, dass ich meine Bakterien ins Büro schleppe.

Natürlich hab ich mich, neben dem Kranksein, auch total auf die Weihnachtszeit eingestellt. Geschneit hat’s ja schon, sogar in Stuttgart. Total beschissen, ich mag keinen Schnee. Kann ich meine Chucks nicht mehr anziehen (obwohl ich ständig damit aufgezogen werde, dass ich damals beim Skifahren 2008 auf der Skihütte nur mit Chucks herumgelaufen bin). Und einen Adventskalender hab ich auch – wobei ich nur das Poster von Miss Dezember haben wollte, die Schokolade darf der Freund essen. Und dieses Jahr sogar eine ganze Palette an Weihnachtsideen, aber irgendwie keine Zeit, das alles zu machen. Deswegen werde ich wohl jedem aus meiner Familie ein Stück Käse schenken.

Ich werde jetzt jedenfalls das ganze Wochenende hindurch viel schlafen und herum liegen, den Flug in die Sonne nach Weihnachten bis in die erste Januarwoche buchen und mein MacBook neu aufsetzen, vielleicht auch so, dass ich die Standardtastatur wieder nutzen kann. Bis dahin, tschö mit ö.

Gedenktag des Tages: Vorlesetag.

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wirklich jetzt, leck mich doch jetzt mal die gesamte technik am arsch. kaum ist meine laptop-tastatur kaputt, geht meine angeschlossene nicht mehr richtig, zumindest, was groß- und kleinschreibung betrifft. echt. waschmaschine im arsch, internet kommt nicht, laptop-tastatur am arsch, alles andere am arsch. und morgen funktioniert mein glätteisen nicht mehr. ich weiß es. das wär beauty-technisch gesehen mein absoluter tod.

so. aber das soll mich nicht davon abhalten euch von meinem großartigen samstagabend und von heute zu erzählen.

samstag war der achtzigste geburtstag meiner oma. der freund ich fanden uns gegen siebzehn uhr in einer kleinen wirtschaft ein. wir hielten den platz frei für den rest der familie, der standardmäßig zu spät kam, weil mein vater meinte, er müsste eine halbe stunde vor feierbeginn noch fürs wochenende einkaufen gehen. gegen halb sechs waren dann alle komplett, und ich wollte mich anfangs dezent zurückhalten, was den sektempfang anging. als dann aber meine halbe family an der quelle stand, habe ich mich einfach dazu gesellt, um nicht aufzufallen.

mein bruder nutzte als einziger das sagenhafte event, um sich zu betrinken. er fing mit dem sekt an, stieg auf wein um und trank letztendlich bier. er hat sich dann an den tisch der über sechzigjährigen gesetzt, und die leute dort feuchtfröhlich unterhalten, so dass sich alle wünschten, so einen sohn zu haben. sagte er. ich glaube, die alten haben gelogen. etliche stunden später erzählte er uns daheim noch von der ungerechtigkeit der welt. eigentlich redete er unentwegt. egal mit wem. er redete auch mit sich selbst. dem auto. und seiner zahnbürste.

ich trank fast den ganzen abend cola.

heute hingegen fing dann der ernst des berufslebens an, denn heute hatte ich meine erste präsentation, und das gleich bei einem großkunden. wusste ich erst seit freitag. musste mir dann abends erst mal ein paar seriöse klamotten kaufen. zum glück ging mein glätteisen heute morgen noch. hat mir aber auch nichts gebracht, weil der regen meine frisur ruinierte.
um vierzehn uhr dreißig ging es dann los, und alles hat auch ganz wunderbar geklappt, obwohl ich das gefühl hatte, ich würde so schwülstig und lallend reden wie mein bruder am samstag. alles halb so schlimm, wenn man ein gutes konzept hat. fand ich gut, und schlürfte meinen schwarztee.

ansonsten habe ich das glück, langsam aber sicher krank zu werden – passt ja auch hervorragend in meine momentane pechsträhne.

gedenktag des tages. keine ahnung, wikipedia ist down.

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und so gehen die tage um.

22. November 2010 um 21:11 Uhr

Bla... Bla... Bla..., Retrospektive, Ärgernis

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ic wollte sco immer mal eie Blogeitrag screibe, oe dass diverse Bucstabe fuktioiere. Deswee ace ic das jetzt. Der Rege at irgedwie die Tastaur meies Laptops ruiiert, vielleict wird’s besser, we alles wieder getrocket ist.

Bis dai, viele liebe rüße, Eure Jey.

PS: Wer errät, welce Bucstabe es sid, bekot eie tolle Sclager-CD, die ic sco seit August 2007 jeade adree öcte.

Gedektag des Tages: „Tag der Autoren hinter Gittern“1.


  1. Apfel + c, Apfel + v.

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Ei kleies Rätsel.

15. November 2010 um 18:18 Uhr

Bla... Bla... Bla..., Kurz & knackig

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Karte

hier ein kleiner Einblick in ein kleines Projekt, an dem ich beteiligt bin. Seit Montagabend bin ich da nun dran, hatte Freitag auch frei, um mich völlig an der Deutschlandkarte austoben zu können. Dafür hätte ich schon alleine zwanzig Bier gebraucht, um den Schmerz zu verdrängen – denn färbt mal über fünfhundert Großräume in Deutschland ein, fasst sie zusammen, oder teilt sie. Das Fehlen der zwanzig Bier hat sich extrem auf mein Äußeres ausgewirkt, ich sehe inzwischen unvorzeigbar aus. Also so wie immer.

Weil ich gerade total viel am Rechner abhänge und arbeite, habe ich meine Sozialkontakte auch stark vernachlässigt, weshalb ich heute Abend noch kurz bei einem Geburtstag vorbei schauen werde, damit ich mal wieder unter Menschen komme und somit einen Grund zum Duschen habe. Davor haue ich mir vom Chinesen gegenüber noch eine Runde in Glutamat getränktes Essen rein, damit ich wieder von etwas anderem Magenschmerzen bekomme, als von meiner Laktoseintoleranz.

Schon lange keine Party mehr gehabt. Die nächste ist erst wieder nächstes Wochenende, am achtzigsten Geburtstag meiner Oma. Bei Familienfeiern steppt ja eh immer der Bär. Ach was sage ich, eine ganze Herde von Bären. Und weil das so spannend ist, hatte meine Mutter die hervorragende Idee, eine Art Playback-Show mit Liedern aus dem letzten Jahrtausend zu veranstalten, wofür ich natürlich sofort Feuer und Flamme war – mit Vicky Leandros „L‘amour est bleu“ oder so. Nicht.
Mir ist es ja immer schleierhaft, was alle so geil an diesen Gedichten finden, die auf jeder Familienfeier irgendwo aufs Alter angepasst aufsagt werden oder eben diese, hm, Schauspiele. Noch schlimmer ist es aber, wenn jemand seine Gitarre auspackt und was singt, aber gar nicht singen kann. Vielleicht deshalb auch die Idee der Playback-Show. Mhm.

Mein Plan für dieses Jahr ist, meiner Oma alle halbe Stunde Schnaps in ihr Wasser unterzumischen, dann wird’s vielleicht noch richtig lustig. Wenn das nicht hilft, trink ich ihn einfach selbst und nehme dann vielleicht sogar noch an der Playback-Show teil. Könnte sogar noch lustiger sein. Fragt sich nur, für wen. Wir werden sehen, ich werde berichten.

Jetzt setze ich mir meine Mütze auf, um meine Haarpracht zu verdecken, damit der Chinese mich nicht gleich wieder aus seinem Imbiss schickt, weil er denkt, ich sei ein Obdachloser, der einen seiner Kois klauen will, um ihn bei Nacht über seiner brennenden Tonne zu grillen.

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Ein kurzer Zwischenruf

13. November 2010 um 17:30 Uhr

Arbeit, Bla... Bla... Bla...

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ich esse ja sehr gerne und sehr viel, und inzwischen sogar vielfältig. Was ich wirklich sehr, sehr selten esse, sind Süßigkeiten und so Knabberzeug wie Chips, Kekse oder so was. Ich habe keine Ahnung warum, aber ich springe da gar nicht drauf an – ich kann da ohne Probleme daran vorbeigehen, ohne Heißhunger zu bekommen. Dafür bekomme ich den umso mehr bei altebekanntem Zeug wie Pommes oder Bier.

Na ja, dick werde ich deshalb trotzdem.

Bei mir ist es nämlich so: Ich bekomme etwa so zwei bis drei Mal im Jahr absolut Lust, mir irgendwas Süßes oder Salziges zu holen. Dann schlapp ich in den Supermarkt meines Vertrauens, kaufe mir eine Tüte Chips und eine Packung Raffaelo. (Ich mag Raffaelo, weil Raffaelo ohne Schokolade ist, weil ich eben kein Fan von Schokolade bin. Was auch gut ist, das nimmt mir nämlich die Entscheidung beim Auswählen der Süßigkeit ab.)
Das endet dann so, dass mir die Tüte Chips etwa zwei Wochen reicht, die liegt auf dem Tisch rum, und dann wird eben in regelmäßigen Abständen reingegriffen. Die Packung Raffaelo hingegen ist erst nach einigen Wochen völlig geleert, weil ich die im Schrank verstaue und vergesse, dass sie da liegt (weil da ja sonst nie was in der Richtung liegt).

Irgendwie falle ich da total aus dem Familien-Raster. Wenn ich nach Hause komme ist es nämlich meist so, dass man seine Süßigkeiten wirklich entweder a) schnell aufessen muss oder b) sie irgendwo versteckt. Das führt dann dazu, dass man zufällig irgendwann Schokobons im Bad im Wäschekorb findet oder so.

Gerade habe ich mal wieder so eine Phase, aber die verblasst so langsam. Dann ignoriere ich das alles weder gekonnt und völlig freiwillig. Wer also Interesse an Schokoladenvorrat um die Weihnachtszeit herum hat, darf mir gerne schreiben.

Gedenktag des Tages: Welt-Psoriasistag.

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Nein, meine Süßigkeiten ess ich nicht.

29. Oktober 2010 um 19:24 Uhr

Bla... Bla... Bla..., Ego & I

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