Archiv der Kategorie Bla... Bla... Bla...

mein Vater hatte jetzt die überragende Idee, Diät zu machen. Und wenn mein Vater jetzt Diät macht, dann muss unser Hund das auch machen. Als seelische Unterstützung. Zumindest meint das mein Vater. Und hat ihm heute extra Reis aufgekocht mit Möhrchen drin.

Ich persönlich dachte ja zuerst, dass das zum Gulasch gehört, das er zur selben Zeit gekocht hat. Zur Krönung wurde das Ganze noch mit Naturjoghurt angemacht, und dem Hund hingestellt. Der hat mal blöd geschaut. Gut, wenn man mir als Hund Reis mit Möhrchen und Joghurt hinstellt, und sonst das gute Hundefutter gewöhnt wäre, würde ich vielleicht auch so blöd schauen. Zumal ich die Kombination ja auch mal sehr seltsam finde. Reis, Möhrchen und Naturjoghurt. Irgendwie so vegetarisch. Und Hunde sind ja bekanntlich keine Grasfresser.

Und na ja, weil mein Vater ja auf Diät ist und zehn Kilo abnehmen will, sich den Hund jetzt als Unterstützung geholt hat, hat er heute auch gleich zwei randvolle Teller mit Gulasch und Nudeln gegessen. Schließlich reicht es bei ihm ja auch, wenn er nur die Süßigkeiten weglässt.

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Der Diät-Partner

28. Januar 2007 um 19:58 Uhr

Bla... Bla... Bla...

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ja, ich gebe es zu: Ich bin schrecklich unordentlich. Ich habe zwar Schnellhefter, aber kaum was eingeheftet. Was daran liegt, dass alles in meinem Block liegt. Und mein Block ist irgendwann so dick, dass er ein Brockhaus sein könnte. Das ist der Zeitpunkt, an dem ich mir denke, dass ich mal alles ausräumen und in die Schnellhefter einordnen sollte. Weil: braucht man ja auch mal irgendwann zum Lernen und so.

Deshalb danke ich Marina, die mir ihre außerordentlich ordentlichen Ordner immer ausleiht, damit ich mir sie abschreiben/kopieren kann, und ich alles wieder vollständig habe. Ich danke Marina auch, dass sie immer so geduldig ist, weil ich immer sage, ich schreibe alles innerhalb einer Woche ab und sie ihre Ordner erst wieder fünf Wochen später kriegt. Wenn ich schon dabei bin, danke ich Marina auch dafür, dass sie mir immer Ohrringe mitbringt, wenn ich meine verliere. Ich danke Marina, dass ich immer was von ihrer Apfelschorle bekomme, wenn ich mein Trinken vergessen habe. Und ich danke Marina, dass ich bei ihr die Schulden auch noch Wochen später begleichen kann.

Thank you, merci, danke. Um mal den Titel eines Schlagers von Nicole zu zitieren, den ich früher immer auf der Schlagerkassette meiner Mutter anhören musste.

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Danke, Marina!

26. Januar 2007 um 00:27 Uhr

Bla... Bla... Bla..., Schule

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heute Morgen bin ich gegen halb sieben aufgestanden. In der Stuttgarter Region – also auch hier – hat es die ganze Nacht geschneit (und es hat immer noch nicht aufgehört), und ich wusste, dass es an solchen Tagen, wenn das erste Mal Schnee fällt, sowieso etwas chaotischer wird als sonst. Ist normal. Keiner psychisch auf Schnee eingestellt und so weiter. Und weil morgens kaum ein Schnee-Wegmach-Fahrzeug in der Gegend herumfährt, und den Schnee von den Straßen wegmacht. Das höchste der Gefühle war die Hauptstraße, und selbst nicht mal da war das überall so.

Ich habe mich extra warm angezogen. Na ja, zwei Paar Socken anstatt einem, ein Top unter den Pulli und einen Schal. Schließlich bin ich jetzt ja auch keine Memme. Der Schnee lag etwa fünfzehn bis zwanzig Zentimeter hoch, um die Zeit war noch keiner wach um ihn wegzuschippen. Ich kam mir vor wie ein Yeti, als ich durch den Schnee zur Bushaltestelle gestapft bin. Das war fast so wie Frühsport. (Nicht, dass ich wüsste, wie Frühsport ist. Aber ich kann’s mir ja vorstellen. Denk ich.) Immer die Beine so hochziehen zu müssen, um den nächsten Schritt machen zu können. Morgen habe ich bestimmt Muskelkater. (Seitdem ich keinen Schulsport mehr mache, kriege ich den ja schon vom Nixtun.)

Mein Bus kommt fünf vor sieben. In der Regel. Heute kam er mit zwanzig Minuten Verspätung. Nach einer Stunde und zwanzig Minuten waren wir fünf Kilometer und zwei Ortschaften weiter, und ich habe begonnen, zu frühstücken. Zehn Minuten später, fünfhundert Meter weiter, begannen wir im Bus Karten zu spielen. Nochmals fünf Minuten später und nochmals fünfhundert Meter weiter begann ich BWL-Hausaufgaben zu machen, die ich heute eigentlich abschreiben wollte, damit ich nix denken muss. Gegen halb zehn – noch mal fünf Kilometer weiter und zwei Schulstunden später – war ich endlich in der Schule. Wow. Also ich habe noch nie mehr als zwei Stunden für etwa zehn Kilometer mit dem Bus gebraucht. Ich war und bin immer noch echt tief beeindruckt. Mindestens so tief, wie der Schnee morgen hoch liegen wird.

Heute gegen halb fünf am Nachmittag war ich zuhause. Meine Schuhe aufgeweicht. Meine Socken waren klatschnass. Meine Füße gefroren. Ich kniete mich vor die Heizung und betete sie an. Was für eine geile Erfindung.

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wind ist doof. Regen ist doof. Und beides zusammen die perfekte Voraussetzung, eigentlich im Haus zu bleiben. Aber da ich ja in den letzten drei Wochen je einmal pro Woche nicht in der Schule war ein anständiger Mensch bin, stand ich natürlich brav morgens auf um in die Schule zu gehen, leider etwas zu spät, weshalb ich auch etwas später aus dem Haus gekommen bin und richtig zum Bus hetzen musste. Das waren die hässlichsten fünf Minuten meines Tages. Denn…

a) … es hat geregnet.
b) … es hat gewindet gestürmt.
c) … es regnete und windete stürmte, und zwar in meine Richtung. Dadurch musste ich ständig schauen, dass mir meine Jackenmütze nicht vom Kopf gefegt wurde.
d) … es regnete, und ich hatte eine tolle wasserabweisende Jacke an. Fühlt sich super an, wenn man im Bus sitzt, uns alles nass ist. Wasserdurchlässig waren hingegen meine Schuhe. Und das, obwohl ich dachte, dass es mein wasserdichtes Paar ist. Warum sind meine Schuhe alle so wasserdurchlässiggeil?
e) … es regnete auf meine Jeans. Das ist ein total widerliches Gefühl, plötzlich im Trockenen zu sitzen, und die nasse Jeans klebt einem am Oberschenkel. Die riechen auch so komisch, die nassen Jeans.

Wer auch immer sich die Mühe gemacht hat, sich morgens die Haare zu machen um gut auszusehen, wenn man aus der Türe geht: Diese Mühe war völlig umsonst. Bei dem Sturm klappt nämlich kein normaler Mensch seinen Regenschirm auf. Und Regen und Wind tun den Rest. Deshalb haben heute alle scheiße ausgesehen.

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Wind/Regen + gut aussehen = unrealistisch

19. Januar 2007 um 14:53 Uhr

Bla... Bla... Bla..., Blogroll

9

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ja, schon – zugegeben – ich war einer von denen, die sich eine Pre-Release-Version von World of Warcraft – The Burning Crusade besorgt haben. Das heißt, dass ich eine (leere) Spielhülle erhalten habe, die ich dann am Release-Tag zum entsprechenden Laden bringen konnte, um mir damit auf jeden Fall das Addon zu sichern. Nur zur Vorsorge, dass ich es auch ganz in echt und zu hundert Prozent in den Händen halte, und mir keiner wegkauft. Und das, obwohl ich jetzt drei Monate eine Spielpause gemacht habe, und so schnell auch gar nicht mehr anfangen wollte. Aber man ist ja neugierig.

Jedenfalls bin ich Dank Romy und Lars zum Media Markt gekommen, und da ich ja das letzte Mal so Schwierigkeiten mit der Security hatte, dachte ich mir, gebe ich die leere Hülle gleich an der Information ab. Schließlich darf man da nicht einfach so Sachen mit in den Laden nehmen.
Ich stehe also an der Information, der Kollege erklärte der Kollegin gerade was Wichtiges am PC. Zumindest sah es nach wichtig aus. Ich wartete geduldig. Einige Sekunden später schaute er auf, sah meine Ich-bin-so-süchtig-und-hole-mir-das-Addon-gleich-am-Release-Tag-ab-Hülle, und bevor ich noch etwas sagen konnte, sagte er: „Ah, ja, einen Moment – kommen Sie gleich mit!“ Ich folgte ihm also, und hatte wenig später mein Addon in den Händen. Auf mein „Es waren heute wohl schon mehrere da?“ antwortete er nur mit: „Ja, und ich finde jetzt reicht es.“ Na ja, es war auch kurz vor acht Uhr abends.

Das Installieren dauerte eine Weile. Außerdem musste ich die dritte Staffel O.C. California dafür vom PC löschen, weil ich mehr Platz auf der Platte brauchte. Das Spiel braucht jetzt insgesamt sieben Gigabyte und hat – so nebenbei gesagt – die gescreenshoteten Screenshots des letzten halben Jahres gelöscht. (So’n Penner!) Außerdem habe ich in meinem WoW-Ordner noch einen Aufsatz gefunden (!), Szenenanalyse zum 5. Akt in der 3. Szene, Kabale und Liebe.

Ja, danach durfte ich erstmal die Patches der letzten paar hundert Jahre drei Monate herunterladen, das waren 219 Megabyte. Pure Freude, sag ich Euch. Jetzt bin ich bei 96 Prozent und kann gleich loslegen.

Bei meinem Glück der letzten Tage sind bestimmt die Server wegen Überlastung down.

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Mal wieder etwas für die Freizeit

17. Januar 2007 um 00:42 Uhr

Bla... Bla... Bla...

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