Archiv der Kategorie Blogroll

mann, Mann. Ich weiß ja echt nicht wie ich das mache, aber mein Immunsystem ist ja so was von im Arsch. Bin schon wieder krank, schnief herum, röchle vor mich hin und wenn ich auf mein Ohr drücke, habe ich das Gefühl, dass mir mein Gehirn aus der Nase quillt. (Das klingt ganz schön ekelhaft, aber ich muss meinen Schmerz echt mal irgendwie darstellen, damit auch jeder weiß, was ich hier eigentlich durchmache.) Das ist bestimmt die Strafe dafür, dass ich mich nun nach … keine Ahnung, zwei Wochen oder so, vom sinnbefreiten Twitter abgemeldet habe. Ach, scheiß Communities, ich bin dafür einfach nicht gemacht.

Ich frage mich jedenfalls, was mir noch passiert in diesem Jahr nach meinem a) Mega-Darth-Vader-Husten und b) meinem Mega-Krüppel-Rücken, der seit der Attacke auf meinen Nerv irgendwie total komisch verspannt ist. (Ich fühl mich nur richtig gut, wenn ich mich nach vorne beuge, um meinen Rücken zu entspannen. Damit sitzt und läuft es sich aber furchtbar schlecht, außerdem sieht’s blöd aus.) Ganz zu schweigen von meinen regelmäßigen Magenbeschwerden und Schlafstörungen. Vielleicht kommt als nächstes die Operation am Blinddarm, würd mir gerade noch fehlen, so sechs Wochen im Krankenhaus vor mich hinzuschimmeln.

Vielleicht ist das aber auch nur die unterbewusste Verdrängung der Angst vor der Abschlussprüfung, die sich auf meinen Körper auswirkt, schließlich ist die – haltet Euch fest! – schon in weniger als fünf Monaten. Wie die Zeit herumgeht! Morgen wach ich auf und bin schon Oma. Echt unglaublich.
Ich brauche danach erst mal ein neues sinnvolles Ziel für die Zukunft, und da mir so spontan nichts einfällt, habe ich schon vage alternative Vorstellungen – irgendwie was mit „keine Falten bis dreißig“ oder „Schritt für Schritt mehr beziehungstauglich werden – ein Sieg in Etappen bis zum Jahr 2015″.

Bis dahin nehme ich vielleicht doch mal den Hustenstiller.

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Der Kranke darf alles sagen.

13. Juli 2009 um 13:09 Uhr

Blogroll, Ego & I

20

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ja, liebe Freunde der Sonne, kaum zu glauben, aber ich habe mich vor einer Woche bei Twitter angemeldet! Das wird den einen oder anderen verwundert haben, weil ich Twitter im Grunde unglaublich nutzlos finde. Der einzige Grund, weshalb ich Twitter getestet habe, war die Tatsache, dass ich meine Statements in meinen Blog einbinden und somit Micro-Blogging betreiben konnte (links in der Sidebar, falls es einer noch nicht entdeckt hat). Ich habe oft das Bedürfnis, Kleinigkeiten loszuwerden, und das war da genau der richtige Weg.

In diesem Sinne habe ich jetzt also eine Woche Twitter-Erfahrung. Und abgesehen von diesen eingebundenen Statements meinerseits auf meinem Blog finde ich es immer noch scheiße, weil es mir bestätigt hat, dass es immer noch ziemlich nutzlos (für mich) ist. Ich gebe zu, verfolgt man via Twitter vielleicht den Verlauf eines bestimmten Ereignisses, zum Beispiel bei einer Wahl, sind die Aktualisierungen recht informativ. Ansonsten strebt der Informationsgehalt gegen null.

Gut, ich muss zugeben, dass der Informationsgehalt im privaten Bereich generell nicht sehr hoch ist, auch nicht bei dem, was ich von mir gebe.
Ich unterscheide inzwischen aber zwischen zwei Arten von Twitteren. Erstens die, die echt jeden Tag twittern, dass sie jetzt zur Arbeit gehen, jetzt ein Brötchen essen, gleich Zähne putzen werden – quasi Tag für Tag das Gleiche machen und das, was wir alle auch tun. Da gibt es alle fünfzehn Minuten ein Update, ganz großes Kino also.
Und es gibt die andere Gruppe, die gewitzt (oder sagen wir: gewitzter) twittert über Dinge, die wir selber genau so in unserem Alltag erleben und uns einfach zum Schmunzeln bringen. Oder Dinge, die wir eben so gar nicht kennen. Leider aber besteht die größere Twitter-Gemeinde aus der Alltag-Twitter-Gruppe.

Ich habe es inzwischen vernachlässigt, alles tagtäglich zu lesen1, weil es teilweise viel zu viel ist und eben auch viel Uninteressantes ohne Lach-Faktor. Ich möchte aber auch anmerken, dass da meine Ansprüche viel zu hoch sind, schließlich ist Twitter ja quasi dazu gemacht „Bullshit von sich geben“, das wusste ich eigentlich auch von vorneherein. Aber jetzt kann ich ja aus Erfahrung sprechen.

Fazit: Eine nette Erweiterung für den Blog. Mehr aber auch nicht. In diesem Sinne: Ich geh jetzt frühstücken.


  1. Ich frag mich, wie Leute das organisieren, die 657 Leute followen. Aber ich bin einfach zu ungeübt, glaube ich! Organisation war eben noch nie meine Stärke.

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… is now following you on Twitter.

27. Juni 2009 um 10:40 Uhr

Blogroll, Klugschiss

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suche mein Wisch zur Ausbildungsverkürzung, den ich vor einem halben Jahr (oder so) bei der IHK beantragt habe. Brauche den irgendwann im nächsten Schulblock (ab nächster Woche). Hab den so gut aufgeräumt, dass ich ihn nicht mehr finde. Verdammte Ordnung.

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Wenn Kunden etwas wollen:

„Wir wollen was totals Ausgefallenes, Abstraktes, das jung und dynamisch ist und zu unserem Unternehmen passt. Es sollte nichts Offensichtliches sein, weil das ja schon so viele andere haben. Außerdem soll es nicht zu teuer und in drei Tagen fertig sein, da brauchen wir das nämlich.“

immer schwer was Passendes zu finden, wenn derjenige im Prinzip überhaupt keine Vorstellungen hat. Und was man selbst unter etwas „Abstraktem, Ausgefallenem“ versteht, muss ja nicht zwingend das sein, was der Kunde will. Da kann man Tage mit verbringen, wirklich. Und dann wird man auch noch angemosert, weil man dem Kunden die Wünsche nicht von den Augen ablesen kann.

Ich mag so was nicht.

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Der Kunde ist König.

18. Juni 2009 um 12:16 Uhr

Ausbildung/Berufsschule, Blogroll, Kurz & knackig

14

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ich bin gestern in der Agentur mit dem Tretroller herumgefahren und anschließend gegen die Wand. Das hat unheimlich gerumpelt, aber so richtig weh getan hat es nicht, schließlich hab ich den ganzen Schmerz auf den Kopf fokussiert. Deswegen frage ich mich, wo die Prellung in der rechten Schulter herkommt.

Mann, Mann, ich weiß auch nicht, wie ich so was immer mache.

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Mit dem Kopf gegen die Wand.

17. Juni 2009 um 11:04 Uhr

Blogroll, Kurz & knackig

4

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