Archiv der Kategorie Musik

ich fühle mich seit ein paar Tagen etwas nackt, weil mein Rechner kein Photoshop beziehungsweise keine Creative Suite installiert hat. Hab meinen Laptop neu aufgesetzt (bekommen), und allein das war schon voll der Scheiß, weil mein DVD-Laufwerk seit kurzem keine DVDs mehr liest. Das kommt neben der nicht funktionierenden Tastatur noch hinzu, deswegen sieht das Ganze etwas provisorisch aus.

So ein neu installierter Rechner ist schon so etwas wie ein neues Leben. Und da ich, seit ich sehr viel Print mache, und Printler grundsätzlich sehr korrekt und pingelig sind, auch angefangen, sehr pingelig zu sein. Somit begann ich endlich, meine MP3s zu sortieren.
Meinen Pop-Rock-R&B-Etc-Ordner habe ich schon fertig, das heißt, die Dateinamen sind alle nach dem gleichen System aufgebaut, die ID3-Tags sind ordentlich benannt, und das wird nun schön in iTunes geladen, weil iTunes mir schöne Cover anzeigt, und das dann nachher schön aufm iPod aussieht. Das macht mich sehr glücklich.

Britney Spears
Mir fehlt übrigens das erste Album. Und das macht mich sehr traurig. Danke!

Ansonsten schmeiße ich meine Dateien nicht alle wahllos auf den Schreibtisch, dass ich letztendlich nach zwei Wochen die Dateien vom Schreibtisch ausblenden muss, weil ich mal eben zig Gigabyte Daten darauf abgespeichert habe.

Das sind so meine Neujahrsvorsätze.

Übrigens, habe ich – seit ich kein Photoshop mehr habe – die Vorschau entdeckt. Wusste gar nicht, dass man da so viel mit machen kann. War richtig erstaunt. Da nehme ich es ihr auch nicht übel, dass sie meine Bilder viel zu groß abspeichert. Man kann ja auch nicht alles haben.

Gedenktag des Tages: Erscheinung des Herrn/Epiphanias/Dreikönigsfest.

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Alles Mögliche und Neujahrsvorsätze.

6. Januar 2011 um 11:09 Uhr

Musik, RestmĂĽll, Ă„rgernis

9

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dieses Jahr war’s mit der Quantität der Musik nicht so – das werdet ihr sehen, wenn ihr die Zahlen seht im Vergleich zu letztem Jahr. Lag daran, dass ich weniger Zeit am Rechner verbrachte, und mehr draußen. So eine Art Wiederfindungsjahr. Oder so. Hier jedenfalls mein Resümee laut meinem last.fm-Profil.

Platz 10 – Clueso

Clueso

Platzierung: Von Platz 7 auf 10. Gehört: 451 Mal (2009: 938 Mal). Lied des Jahres: Pizzaschachteln. Neuestes Album: So sehr dabei (2008). Lieblingsalbum: Gute Musik (2004).

Clueso hat sich bei mir inzwischen „ausgehört“. Das letzte Album, „So sehr dabei“, war reinstes Popzeug – gut hörbar, aber schnell ausgelutscht – daher geht’s für Clueso auch runter von Platz 7 auf Platz 10. Im Gegensatz dazu kann ich „Gute Musik“ noch ständig hören. Ende März gibt es wieder ein neues Album – und die Konzertkarten für Ende April sind längst gesichert.
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Mein Musik-Jahr 2010

3. Januar 2011 um 19:24 Uhr

Musik, Retrospektive

5

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Helden-Konzert

gestern Abend war es nach knapp drei Jahren mal wieder so weit: endlich wieder ein Helden-Konzert, und diesmal auch noch in Stuttgart und in Begleitung. Wobei das mit der Begleitung so eine Sache war, ich kenne nämlich keinen Menschen hier persönlich, der übermäßig viel Helden-Musik hört, habe also – nach einigen potentiellen Mitgängern – meinen Bruder mobilisiert, der auch die letzten drei Alben kennt.

Um neunzehn Uhr war Einlass, gegen zwanzig Uhr waren wir dann in der Liederhalle – was mir auch ganz recht war, weil ich die Vorband gern schnell hinter habe, auch wenn die Vorband, „Tanner“, aufs erste Hören gar nicht übel war. („Tanner“ – hm, … :nixwiss )

Das Konzert war wirklich fantastisch. Manche hatten ja die Angst, dass alles einen deprimierenden Touch bekommen würde, weil es teilweise schon schwere Kost ist. Das war auch die Befürchtung meines Bruders, der das Album bis dato nur ein Mal gehört hat, und meinte: „Scheiße, das wird ja die totale Emo-Show.“ Mit viel Weinen und Taschentüchern. Aber genau das Gegenteil war der Fall.

Die Stimmung war super, und wir hatten eineinhalb Stunden Helden-Musik mit einer Liedauswahl, an der ich absolut nichts auszusetzen hatte. Sie spielten aus allen Alben quer durch, und nicht nur die Singleauskopplungen („Alles“ wurde beispielsweise gar nicht gespielt, fiel mir aber auch erst ganz zum Schluss auf und fand das gar nicht schlimm), sondern auch Sachen, die ich gar nicht erwartet hätte („Rüssel an Schwanz“, „Echolot“ …). Die Song-Reihenfolge war auch so konzipiert, dass man jede Menge Abwechslung hatte.

Ich habe mir auch fast schon gedacht, dass einige subtile Andeutungen der momentanen Stuttgart-Problematik mit einfließen würden. Es war sehr dezent gehalten, aber das Publikum sprang auch nicht so darauf an – immerhin war da das Stuttgart-21-Thema nicht relevant, wenn’s auch sonst überall von großer Bedeutung zu sein scheint. -.-

Viel zu schnell war es vorbei, und selbst mein Bruder, der auch sonst an allem was auszusetzen hat ohne jegliche Erwartung das Konzert besuchte, fand es auch „wirklich gut“. Es war definitiv viel besser als das Konzert zur Platte „Soundso“, und ich behaupte sogar, dass das aktuelle Album „Bring mich nach Hause“ an das Debüt „Die Reklamation“ rankommt.

Sehr schöner Abend, sehr schönes Konzert, für jeden Helden-Fan ein Muss und Genuss.

(Ach ja, ich hab mir vor dem Konzert noch ein braunes Helden-Shirt gekauft – kombiniert mit meiner braunen Hose sah ich aus wie eine laufende … Ach, lassen wir das.)

Gedenktag des Tages: Tag des Werbers (Russland).

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Wir sind Helden: „Gekommen, um oben zu bleiben“

23. Oktober 2010 um 21:25 Uhr

Musik

11

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Rage Against The Machine – Killing In The Name (1993)

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Rebellische Musik für den Tag. YEAH.

30. September 2010 um 12:04 Uhr

Musik

7

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helden-Fans haben lange darauf gewartet – jetzt ist es da, nach dreijähriger Babypause. Jemand sagte mir mal, dass Menschen, die Kinder bekommen, ganz anders werden – viel ernster, leben vielleicht auch bewusster. Judith Holofernes hat nach der Geburt ihres Sohnes gesagt: „Ich wollte immer Mutter sein. Es wird mich dazu anregen, über Vergänglichkeit und Verlustängste zu schreiben. Denn es gibt nichts, das mehr Mut erfordert, als sich dieser Verbundenheit auszuliefern. Das macht mich unheimlich verwundbar.“

Das neue Album „Bring mich nach Hause“, erschienen vor etwas mehr als zwei Wochen, und beschreibt genau die Gefühle, die uns Angst bereiten. Die Angst, jemanden zu verlieren, jemanden nie zu erreichen oder die Sehnsucht nach Freiheit, vielleicht auch, ausbrechen zu wollen.
Es geht um Beziehungen, die eigentlich keine Beziehungen sind, es geht um Zurückweisung, den Wunsch, nicht mehr existieren zu wollen, es geht ums Im-Kreis-Gehen und Loslassen. Aber auch darum, dass man alles schaffen kann, wenn man möchte. Und neu beginnen kann. Eigentlich hängt alles irgendwie zusammen.

Die Titel sind verpackt in einem neuen musikalischen Kleid, das bei den Helden so noch nie da gewesen ist. Es wurden neue Instrumente zur Aufnahme benutzt, sehr viel Klavier und auch Akkordeon. Viel Denkwürdiges wurde in lustigen-ironischen Sound verpackt und aufgenommen.

Während es früher so war, dass die langsamen Lieder meist voller Hoffnung und Aussicht auf eine positive Botschaft hatten, ist es dieses Mal so, dass auch die negativen Seiten des Lebens beleuchtet werden.
Sehr berührt hat mich das Lied „Bring mich nach Hause“, das Lied, nach dem das Album benannt wurde. Ich frage mich ja immer, wie Songschreiber das machen – etwas so Intimes schreiben. Das ist, als ob ein Herz offen da liegt und jeder reinschauen kann.

Alles in allem finde ich das Album sehr gelungen: etwas ganz Neues, Erwachsenes. Etwas, das man nur mit den Menschen teilen möchte, denen man ganz nahe ist.

Gedenktag des Tages: Nationalfeiertag in Kapverde.

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Bring mich nach Hause

12. September 2010 um 18:43 Uhr

Musik

7

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