Archiv der Kategorie Schule

wenn ich etwas überhaupt nicht mag, dann ist es Hektik. Hektik entsteht bei mir eigentlich nur, wenn ich mal verschlafen habe, und ich vom Aufstehen bis zur Busabfahrt nur noch fünf Minuten habe, ich mich anziehen und meine Sehhilfe einsetzen muss, parallel dazu mein Essen mache und es in die Schultasche packe.
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Abiball

25. Juni 2007 um 17:32 Uhr

Retrospektive, Schule

24

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hallo, Freunde der Sonne! Ich bin wieder hier. Meine alte Muse ist kurzfristig ausgewandert, und ich musste mir erstmal wieder eine neue besorgen. Habe auch extra drauf geachtet, dass sie nicht zu aufmüpfig ist und sie nur für alle Fälle mit Handschellen an meine Heizung gekettet. Das ist gleichzeitig ganz schön praktisch, dann wird’s da nicht mehr so schnell staubig.

Wo ging also die Party die letzten Tage? In allererster Linie im Computerraum unserer Schule. Weil da die Prüfer saßen, die mich auf mein gigantisches Wissen im Fach Datenverarbeitung prüften. Aber erst saß ich im Vorbereitungsraum, um mir mal meine Aufgaben anzuschauen. Hab mich da schon gefreut wie ’n Schnitzel, weil das Ganze zu dreiviertel aus theoretischen Fragen bestand. Außerdem lag mir mein Menü vom Mc Donald’s, das ich noch um kurz nach neun am Morgen gegessen hatte, relativ schwer im Magen. Und die Pommes, die ich nicht schaffte und noch in der Tüte in meiner Schultasche lagen, rochen verdächtig und spornten mich (ausnahmsweise) nicht gerade zu Höchstleistungen an.
Nach zwanzigminütigem Philosophieren über referenzielle Integrität wurde ich in den Prüfungsraum geholt, durfte zwanzig Minuten lang an fünf Zeilen Code herumprogrammieren und wurde höchst theoretisch befragt zum Thema Datenbanken. Ich habe versucht, mein Wissen herauszukramen, das ich mir vor knapp drei Jahren in Klasse 11 zu Datenbanken/Access angeeignet habe (neben tollen wissenswerten Sachen zu Word und Excel), aber es ist mir nicht gelungen.
Ich fand ja, dass die Prüfer dort überhaupt nichts von Fragestellung verstanden. Ich habe mich immer wieder tief im Innern gefragt, was die eigentlich von mir wollen. Hab am Anfang an meinem Verständnis gezweifelt, hab dann aber im Endeffekt einfach beschlossen, dass die älteren Herren einfach zu sehr in Schleifen, Arrays und im Binärcode denken.

Bevor ich nach der Verkündung der Note wieder ging, bekam ich noch Schimpfe von meinem DV-Lehrer, weil die Fehlzeiten nicht so vertretbar waren. In Gedanken empfahl ich ihm, mal eine neue Version von Visual Basic abzuchecken und ’nen Kurs als Update zum heutigen Standard der Programmiersprache zu machen. Mit der Software Visual Basic 6 von 1998 ist das Programmieren meiner Meinung nach nicht wirklich zukunftsnah. :kls

Letztendlich war ich froh, die nächsten Tage nichts mehr programmieren zu müssen. Deshalb habe ich mit größter Euphorie die Kiste einfach mal ausgelassen und den ganzen Nachmittag einfach nur geschlafen, ohne vorher mein Bett als Erholung deklarieren zu wollen.

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DV-Abi

20. Juni 2007 um 14:41 Uhr

Retrospektive, Schule

16

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irgendwie ist das ja schon komisch. Die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, den ganzen Stoff nie bis zur mündlichen Datenverarbeitungsprüfung zu schaffen, jetzt bin ich heute schon fertig damit. So richtig vorbereitet fühle ich mich allerdings auch nicht. Deswegen programmiere ich einfach alles nochmal. Hab ja sonst nix zu tun. (Außerdem hat mich mein DV-Lehrer gewarnt, ihn nicht zu blamieren.)

Ich hab auch eine relativ gute Prüfungszeit erwischt, nämlich knapp nach halb elf. Gesegnet sei der erste Buchstabe meines Nachnamens, der ziemlich in der Mitte des Alphabets einsortiert ist. Mann. Würde mich das ankotzen, wenn ich erst um halb sechs abends dran wäre. Ha ha.

Feststellungen der letzten Tage:
- Arrays sind total praktisch und witzig.
- Die Syntax für Visual Basic und unsere Programme kann selbst der dümmste Trottel verstehen.
- Ich mag Zählerschleifen am liebsten.
- Ich kann voll gut Endlosschleifen programmieren.
- Ich vergesse immer die Syntax der fußgesteuerten Schleife.
- Ich muss immer erst einige Sekunden überlegen, bis mir einfällt, wie man eigentlich eine Verbindung zur Datenbank herstellt.
- Wofür SQL können?! Kann man ja im Access zusammenklicken.
- Ich verwende mehr Zeit für die Gestaltung des Designs des Programms, als für die Programmierung selbst.

Brauch ja nur acht Punkte, also eine schöne drei. I’m ready to rumble! :freu

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Vorbereitung

15. Juni 2007 um 20:18 Uhr

Schule

11

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vorgestern hatte ich meine Schulbücher gesucht. Vor diesem Moment habe ich mich schon jahrelang gefürchtet, weil ich mich immer wieder während diverser Schuljahren gefragt hatte, wo einige Bücher überhaupt verstaut sind. Ich rechnete mal grob mit plus/minus fünf Stunden, insgesamt hatte ich aber alle innerhalb zehn Minuten zusammen, wenn man von einem Buch mal absieht, das ich bis jetzt noch nicht gefunden habe. (Nämlich mein „Words in context“ für Englisch.) Dafür gefunden habe ich das Buch für Französisch, das ich damals bei der Bücherabgabe in der Realschule abgeben hätte sollen, und einige alter Liebesbriefe diverser Ex-Liebschaften, die ich nach einiger Zeit eigentlich immer wegwerfe.

Gestern ging ich dann mit der mindestens hundert Kilo schweren Tasche, voll bepackt mit Büchern (die ich teilweise nie aufgeschlagen hatte), in die Schule, und beschloss nach dem Erklimmen der dritten Etage, in der unser Klassenzimmer liegt, mindestens eine Million Euro Schmerzensgeld verlangen. Nach dem Runtertragen in den Bücherraum in der untersten Etage beschloss ich, das Schmerzensgeld zu verdoppeln.

Übrig geblieben sind übrigens mein Wirtschaftsgesetz, mein „Dauerdepression-Lyrik“-Büchlein „Heimat- und Exillyrik“-Büchlein, mein Abiturvorbereitungsbuch für VBRW und das für Mathe, welches ich kein einziges Mal aufgeschlagen hatte (es aber hätte tun sollen (was mir jetzt kein schlechtes Gewissen bereitet (und eine dritte Klammer mit Inhalt, wenn ich schonmal dabei bin))). Irgendwann schenke ich meinen zukünftigen Kindern die Bücher als Malunterlage.

Jedenfalls bin ich die Bücher nun los und mein Rücken ist reif für das Altersheim. :liaf

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Bücherabgabe

13. Juni 2007 um 17:25 Uhr

Schule

13

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Fächer: Deutsch, Mathematik, Englisch und VBRW (VWL/BWL/Rechnungswesen).
Punkte: 7 (=3,3), 12 (=1,6), 10 (=2,3) und 4 (=4,3).

Mal sehen, wer herausfindet, welche Note zu welchem Fach gehört. :jenny

Auflösung nach Doro:
VBRW: 7 Punkte.
Deutsch: 12 Punkte.
Mathe: 4 Punkte.
Englisch: 10 Punkte.

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Abiturnoten

12. Juni 2007 um 21:58 Uhr

Schule

24

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